Rinchnach - Guntherort und ehem. Klosterort

Rinchnach Gunther- und ehemaliger KlosterortHistorie im ÜberblickOrtsgeschichte 
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"Schenkungs-Urkunde" von 1029
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Propstei Rinchnach vor 1688
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Rinchnach vor 1926
 

Rinchnacher Ortsgeschichte -knapper Überblick
  
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1011
Gunther errichtet eine Zelle beim Frauenbrünnl
1012
Kloster- und Ortsgründung
1019
Weihe der ersten Rinchnacher Kirche
1029
Großzügige Gebietsschenkung an das Kloster
1040
Übergabe des Klosters Rinchnach an das
Kl. Niederaltaich - Wegzug Gunthers
1045
Gunthers Tod bei Gutwasser/Dobrá Voda (Cz)
1050
Einsiedler Wilhelm wird in Rinchnach begraben
1060
Die Grafen von Bogen werden Schutzvögte
1149
Papst Eugenius III. bestätigt Propstei- Besitz
1240
Graf Albert IV. von Bogen verwüstet Rinchnach
1243
Wiederaufbau-Beginn von Kloster und Ort
1255
Einweihung der neuen Kirche
1270
Übergabe von Gütern in Regen an den Herzog
1290
Die Propstei kauft die Herrenmühle
1299
Der Grundamtmann darf auch Recht sprechen
1301
Bezeichnung als "Markt zu Rinchnach"
1308
Eberwein von Degenberg nimmt Lehensgüter
1315
Bau eines Siechenhauses für die Mönche
1321
Die Propstei erhält das Recht, Bier zu brauen
1323
Einsiedl. Hermann wird in Rinchnach begraben
1341
Schenkung von Zwiesel-Frauenau an Propstei
1358
Kaiser Karl IV. bestätigt Pfarreien-Einteilung
1390
Papst- Schreiben genehmigt Guntherverehrung
1402
Baubeginn von steinernen Klosterbauten
1418
Ziegel-Brennofen-Errichtung bei Schönanger
1422
Hussiteneinfälle im ganzen Bayerischen Wald
1432
Winter mit 40 Tage Schneefall in Folge
1438
Einweihung der neuen, gotischen Stein-Kirche
1468
Plünderung Rinchnachs im "Böckler-Aufstand"
 
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1488
Böhmische Horden  zerstören die Kirche
1492
Im "Löwlerkrieg" wird die Propstei besetzt
1502
Gerichtsstreit mit Regen und Zwiesel
1539
Verkauf der Herrschaften Frauenau und Zwiesel
1597
Großbrand verwüstet Kirche und Propstei
1634
30-jähr. Krieg schwedische Soldaten bei uns
1641
Schweden wüten zum 2. Male in der Gegend
1648
Viele sterben an Schwedenfolter und Pest
1650
Schweres Hungerjahr nach anhaltender Nässe
1693
Großbrand nach Blitzeinschlag im Kirchturm
1703
Verwüstung der Propstei durch österr. Truppen
1708
Neubau der 1703 verwüsteten Klostergebäude
1728
Umbau der Kirche zu einer Barockkirche
1729
Äußerst kalter Winter, in Bayern erfrieren viele
1732
Einweihung der neuen Barockkirche
1742
Baron Trenk mit seinen Panduren in Rinchnach
1743
General Tobako nutzt die Propstei als Festung
1749
Starke Hagelschläge, ganze Ernten vernichtet
1766
Einweihung des neuen „Barock-Frauenbrünnl“
1770
Hungersnot nach extrem nassem Jahr
1780
Bau eines Armenhauses durch die Propstei
1799
Großbrand, viele Gebäude brennen nieder
1801
Große Schäden durch einen Sturm am 20. Juni
1802
Einführung der Schulpflicht in Bayern
1803
Aufhebung der Propstei - Säkularisation
1806
Neuorganisation der Pfarrei Rinchnach
1809
Gehmannsberg ersteigert das Frauenbrünnl
1811
Furchtbare Trockenzeit und Hitze
1821
Gemeinden Rinchnach, Ellerbach, Kasberg
1829
Erste genaue Vermessung in Bayern
 
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1830
Bau eines Schulhauses beim Pfarrhof
1844
Strenger Winter  mit bis zu -37°C
1856
Starker Reif lässt die Kartoffeln erfrieren
1857
Heißer Sommer mit schlimmer Trockenheit
1863
Heftiger Reif im Juli - Ernte vollständig verloren
1868
Sommer mit ungeheuerer Hitze bis 50 Grad
1870
Beginn des Deutsch-Französischen Krieges
1871
Kriegsende, drei Rinchnacher waren im Krieg
1876
In Bayern werden Standesämter eingerichtet
1877
Bahnlinie Deggendorf – Bayerisch Eisenstein
1884
Rinchnach erhält eine Poststation
1888
Bau des 2. Schulhauses ("Rotes Schulhaus")
1908
Bau des 3. Schulhauses ("Weißes Schulhaus")
1914
Beginn des Ersten  Weltkrieges
1918
Ende des 1. Wk, über 150 Rinchnacher Opfer
1920
Erstes Elektrizitäts-Werk in Rinchnach
1923
Inflationszeit mit riesiger Verteuerung
1929
Gewaltiger Sturm mit extrem großen Schäden
1930
Große Not und Arbeitslosigkeit
1933
NSDAP erhält Macht in Deutschland
1934
Ostmarkstraßenabschnitt Rinchnach-Regen
1939
Beginn des 2. Wk., über 150 Rinchn. Opfer
1945
Ende des 2.  Weltkrieges, amerik. Besatzung
1950
1. Guntherfest , Veranstalter Guntherverein
1955
1. Guntherspiel auf der Freilichtbühne Kasberg
1958
Gde. Rinchnach übernimmt das Frauenbrünnl
1960
Einweihung des jetzigen Schulhauses
1968
Rinchn. Anton Hofmann wird Passauer Bischof
1972
Bildung der heutigen Gemeinde Rinchnach
1997
Abschluss Kirchen-Renovierung, neuer Mittelaltar